Zimmerstutzen
Der Zimmerstutzen ist eine Traditionswaffe, mit der bereits im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts zur Unterhaltung
und auch schon sportlich geschossen wurde. Um auch in der kalten Jahreszeit trainieren zu können, wurde eine
Waffe entwickelt, welche in warmen Räumen (Zimmer) benutzt werden konnte. Daher der Name Zimmerstutzen.
Als Treibladung wird eine kleine Hülse mit Randfeuerzündung, jedoch ohne Pulverladung, und eine Blei-Rundkugel
mit einem Kaliber von ca. 4,5 Millimetern benutzt. Dadurch liegt die Geschoßenergie unterhalb der KK-Patrone,
aber noch über dem von Luftgewehren und ist deshalb WBK-Pflichtig.
Mit dem Zimmerstutzen werden noch heute Wettkämpfe ausgetragen bis hinauf zur Deutschen Meisterschaft.
Geschossen wird heute im stehenden Anschlag auf eine Entfernung von 15 Metern entsprechend der
Sportordnung des Deutschen Schützenbundes.
Bei uns stehen hierfür 10 elektrisch betriebene Stände zur Verfügung.